„Liebe kann sich niemals verbergen…“

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„Liebe kann sich niemals verbergen, so wenig wie der Moschushirsch, denn es verrät ihn sein Duft.“

Leyla und Majnun ist die bekannteste Liebesgeschichte des Nahen Ostens, und für den Sufi ist eine Allegorie der mystischen Liebe. Sufis sind Liebhaber Gottes, Reisende reisen durch die Wüste der Welt und machen die Reise von der Trennung zurück zur Vereinigung mit Gott. Für diese Mystiker ist die Beziehung zu Gott die des Geliebten und Geliebten, und es ist die Sehnsucht nach ihrem Geliebten, die sie von der Welt abwendet und sie immer tiefer in das Geheimnis des Herzens hineinzieht. Diese Liebenden Gottes haben Leyla und Majnun zu ihrer eigenen Geschichte gemacht, voll von Symbolen und Bildern dieser großen Liebesaffäre der Seele, einer Liebesbeziehung, so verrückt, gefährlich und destruktiv wie die des jungen Mannes Qays, dessen Liebe zu Leyla sich verändert sein Name zu Majnun, dem Verrückten.


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